Ab 01.11.2017 stellt die BGW ihr Abrechnungsverfahren um – eine Kostenzusage von der BGW ist zwingend vor der Schulung einzuholen!

Ein Unternehmen erfährt dann sofort, ob die BGW die Kosten für die Aus- bzw. Fortbildung der betrieblichen Ersthelfer übernimmt oder selbst hierfür aufkommen muss.

Dazu gibt das neue komfortable Online-Abrechnungsverfahren die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert die Kostenübernahme bestätigen zu lassen. Das Ergebnis ist dann eine ausgefüllte Teilnehmerliste, die uns als Ausbildungsorganisation übergeben werden muss und als Abrechnung dient.

Voraussetzungen zur Kostenübernahme:

  1. Zur Schulung der betrieblichen Ersthelferinnen und Ersthelfer werden von der BGW ausschließlich zwei Kursarten bezahlt: die Ausbildung und die alle zwei Jahre nötige Fortbildung (Training).
  2. Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem Beruf des Gesundheitswesens und Personen mit sanitätsdienstlicher/rettungsdienstlicher Ausbildung: Die BGW übernimmt für diesen Personenkreis nicht die Kosten für die Erste-Hilfe-Ausbildung. Aber: Sofern sie regelmäßig Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen oder sich anders fortbilden, müssen sie auch keine weiteren Erste-Hilfe-Schulungen/Fortbildungen besuchen. Ein Nachweis darüber hat vorzuliegen. Fehlt die praktische Erfahrung, trägt die BGW die Kosten für die notwendige Auffrischung der Kenntnisse durch eine Erste-Hilfe-Fortbildung. Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem Beruf des Gesundheitswesens und Personen mit sanitätsdienstlicher/rettungsdienstlicher Ausbildung sind insbesondere:
  • Rettungshelferinnen/-helfer, Rettungssanitäterinnen/-sanitäter
  • Rettungsassistentinnen/-assistenten
  • Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -Kinderkrankenpfleger
  • Hebammen und Entbindungshelfer
  • Gesundheits- und Krankenpflegehelferinnen bzw. -helfer
  • Altenpflegerinnen bzw. -pfleger
  • Medizinische Fachangestellte
  • Masseurinnen und Masseure
  • medizinische Bademeisterinnen und Bademeister
  • Physiotherapeutinnen und -therapeuten
  • Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger
  • Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten
  • Fachangestellte für Bäderbetriebe
  1. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sind als Ersthelferinnen und Ersthelfer anzusehen. Die BGW übernimmt weder die Kosten für die Erste-Hilfe Ausbildung noch für die Fortbildung in Erster Hilfe.
  2. Sollen die Erste-Hilfe-Ausbildung oder die Erste-Hilfe-Fortbildung im Rahmen einer Berufsausbildung absolviert werden, ist eine Kostenübernahme durch die BGW nicht möglich.
  3. Kosten für Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildungen, die zur beruflichen Qualifikation benötigt werden (z.B. Forderung des MDK) werden nicht von der BGW übernommen.
  4. Die Kosten für die Erste-Hilfe-Ausbildung und die Erste-Hilfe-Fortbildung für Praktikanten, Aushilfen, ehrenamtlich Tätige, geringfügig Beschäftigte sowie Teilnehmende an einem freiwilligen sozialen Jahr werden nicht von der BGW übernommen.
  5. Für Erzieherinnen und Erzieher in Betreuungseinrichtungen für Kinder übernimmt die BGW nicht die Kosten für eine Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer. Dagegen werden die Kosten für die regelmäßige Fortbildung der betrieblichen Ersthelfer von der BGW übernommen und zwar für 1 betrieblichen Ersthelfer je Kindergruppe. Der Kurs „Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder“ wird nicht von der BGW bezahlt!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                #bgw #erstehilfe #ersthelfer #schulung #ausbildung #fortbildung #abrechnung #resqmed

 

ERINNERUNG:

Ähnliches Verfahren gilt -wie bereits mitgeteilt- auch für die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN). Über den Link werden Sie zum dazugehörigen Online-Abrechnungsverfahren weitergeleitet.

Auch das bekannte Gutscheinverfahren der Unfallkassen und deren Kostenübernahmebestätigung ist gleich geblieben und vor Kursdurchführung notwendig.

Seit 2017 wird für die Abrechnung von Erste-Hilfe-Kursen über die Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften und Unfallkassen) ein neues und einheitliches Abrechnungsformular von der DGUV bereitgestellt und löst damit alle anderen ab. Die aktuelle Vorlage dazu findet ihr HIER

Was hat sich für Unternehmen bei der Abrechnung geändert?

Die Unfallversicherungsträger erwarten das jedes Unternehmen vorher Kontakt mit dem jeweiligen Kostenträger aufnimmt; eine Abrechnung erfolgt wie bisher von der zugelassenen Ausbildungsstelle unmittelbar mit der zuständigen Berufsgenossenschaft. Es gibt vereinzelt neue Vorgaben (Alter, Berufsgruppen, in Ausbildung uä) welche Teilnehmer übernommen werden.

Bei öffentlichen Trägern welche eine Ausbildung oder Training in Erste Hilfe durchführen lassen möchten werden von den zuständigen Unfallkassen im Anschluss die beantragten Gutscheine für die Ausbildung zugesandt. Diese Gutscheine müssen zusammen mit dem überarbeiteten Abrechnungsformular am Tag der Schulung dem Ausbildungsunternehmen überreicht werden.

 

Eine Ausnahme ist die Berufsgenossenschaft „Nahrungsmittel und Gastgewerbe“. Auch hier muss das Unternehmen vor der Erste Hilfe Schulung zunächst Kontakt mit der BGN aufnehmen und die Kostenübernahme abwarten. Die BGN versendet keine Gutscheine sondern spezielle Abrechnungsformulare. Am Tag der Schulung muss dann ausschließlich das Abrechnungsformular der BGN überreicht werden. Weitere Informationen dazu findet ihr HIER

Bei weiteren Fragen helfen wir gerne weiter, einfach anrufen!

#erstehilfe #training #ausbildung #kurse #dguv #bgw #2017

Diesen Monat wurde das Handbuch für Ersthelfer von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in der überarbeiteten Version zum öffentlichen Download zur Verfügung gestellt. Erste Hilfe ist nicht nur ein Thema in den Betrieben oder öffentlichen Einrichtungen – Nein, auch Zuhause und in der Freizeit sollte man wissen „WIE ES GEHT“ !!!

Wir bilden bereits seit 10 Jahren mit unseren pädagogisch und fachlich qualifizierten Dozenten die Themen #ERSTEHILFE, #AED, #NOTFALLMEDIZIN, #BRANDSCHUTZHELFER oder #FEUERLÖSCHTRAININGS aus und machen SIE für den #NOTFALL FIT!

 

 

Quelle DGUV

Die DGUV Information 204-007 „Handbuch zur Ersten Hilfe“ wurde inhaltlich und redaktionell überarbeitet. Mit der Ausgabe Januar 2017 steht das Standardwerk für betriebliche Ersthelferinnen und Ersthelfer aktualisiert und in neuem Format zur Verfügung.

Das Handbuch kann als Begleitung während der Erste-Hilfe-Ausbildung eingesetzt werden und dient als Nachschlagewerk im betrieblichen Alltag. Es enthält alle relevanten Themen der betrieblichen Ersten Hilfe und berücksichtigt das neue pädagogische Konzept der Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildung. Dabei stehen vor allem (lebens-)wichtige Inhalte im Mittelpunkt, zusätzliche Informationen und weitere Hinweise für den Ersthelfer sind gesondert gekennzeichnet. Die Unterscheidung zwischen elementaren Erste-Hilfe-Maßnahmen und zusätzlichem Wissen wird so erleichtert. Das neue Handbuch berücksichtigt die aktuellen Richtlinien des ERC zur Ersten Hilfe aus dem Jahr 2015.

http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=23668

*.pdf Download 204-007

 

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Das #RESQmed – Team wünscht Ihnen einen sicheren und gesunden Jahreswechsel und möchte Ihnen nachfolgende Tips des Deutschen Feuerwehrverbandes für die #Silvester Nacht mit auf den Weg geben. bis dahin alles Gute und wir sehen uns 2017 wieder!

 

1.) Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.

2.) Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.

3.) Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!

3.) Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.

4.) Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!

5.) Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.

6.) Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.

7.) Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

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ERSTE HILFE

Ab sofort sind die neuen #Termine 2017 unter http://koeln.resqmed.de/buchen/ veröffentlicht und können direkt gebucht werden.

Sichern Sie sich schnell einen Platz um das ERSTE HILFE – Wissen aufzufrischen oder erstmals zu erlernen. Themen sind zB das Verhalten bei Notfällen, Notruf, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Wundversorgung, Knochenbrüche und Gelenkverletzungen oder auch Vergiftung- und Verbrennungsnotfälle…

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